Bussicherheit:

Unfälle mit Reisebussen ereignen sich relativ selten. Gleichwohl können diese Unfälle sehr spektakulär sein da oftmals viele Personen von einem einzelnen Unfall betroffen sind. Der Bus ist und bleibt das sicherste Verkehrsmittel – wir arbeiten ständig daran, damit das auch so bleibt.
Die neusten Zahlen des Statistischen Bundesamtes beweisen die Sicherheit im Busreiseverkehr. Demnach beträgt der Anteil des Busses bei Unfällen mit Todesfolge weniger als 0,3%. Das Risiko zu verunglücken liegt bei der Bahn 3,6 mal, im Flugverkehr 17 mal und im Individualverkehr 31,7 mal höher als im Bus.
Neuste High-Tech-Sicherheitssysteme gehören, oft lange bevor sie sich in PKW´s etablieren, zur Standartausstattung von Bussen.

1.) Gesetzlich geregelte Lenk- und Ruhezeiten

Die Lenk- und Ruhezeiten im Busverkehr sind in international gültigen Vorschriften genauestens geregelt. Und das nicht ohne Grund:

Der moderne Straßenverkehr stellt hohe Anforderungen an die Verkehrsteilnehmer. Dies gilt vor allem für Busfahrer. Natürlich ist die Belastbarkeit eines Berufsfahrers durch intensives Training und die tägliche Routine sehr viel höher als die eines normalen PKW-Fahrers. Einen Bus sicher zu lenken bedeutet jedoch, in jeder Sekunde volle Konzentration und Gelassenheit aufzubringen, und das meist über Stunden hinweg.
Um dies leisten zu können, braucht der Busfahrer geregelte Arbeitszeiten und ausreichende Pausen. Die tägliche Fahrzeit der Busfahrer ist auf neun Stunden beschränkt, die Arbeitszeit auf maximal 15 Stunden am Tag. Zweimal wöchentlich ist eine Verlängerung der Fahrzeit auf maximal zehn Stunden zulässig. Die Einhaltung dieser Grenzen wir durch einen Fahrtenschreiber dokumentiert. Des Weiteren gibt es gesetzliche Regelungen über die einzulegenden Pausen der Fahrer. Da der Sachverhalt sehr komplex ist wird hier nicht näher darauf eingegangen. Bei Fragen steht Ihnen unsere Disposition gerne zur Verfügung.

Wir berechnen all unsere Aufträge daher so, dass Sie in der erlaubten täglichen Fahrzeit bewältigt werden kann und Ihrem Busfahrer ausreichend Ruhezeit zur Entspannung und Regeneration verbleibt. Bei längeren Fahrten setzen wir zur Sicherheit immer einen zweiten/dritten Fahrer ein. Nach Reisebeginn geäußerte Sonderwünsche können nur im Rahmen der vorgeschriebenen Gesetzt erfüllt werden.

2.) Unserer Reisebusfahrer:

Profis, die ihr Handwerk verstehen und die ihren Bus kennen wie kein Anderer.
Busfahrer sind Menschen, wie Sie und wir und darauf nehme wir Rücksicht.

Sie verfügen neben dem „normalen“ Führerschein über einen Personenbeförderungsschein. Regelmäßig durchgeführte Sicherheitstrainings dienen unseren Fahrern als Aus- und Weiterbildung. Neben theoretischen Übungen steht vor allem die Fahrpraxis im Vordergrund, obwohl Busfahrer ein sehr hohes Sicherheitsempfinden an den Tag legen.
Die Sicherheit der Fahrgäste im Reisebus hat für sie den absoluten Vorrang.

Unsere Busfahrer sind langjährige Mitarbeiter und tragen Tag für Tag einen wichtigen Beitrag dazu bei, dass Sie sicher nach Hause kommen und immer wieder gerne mit uns verreisen werden.


3.) Unsere modernen Reisebusse

Mit moderner Bustechnik wird das Reisen immer bequemer und sicherer. Das beweist die hervorragende Sicherheitsbilanz von Bussen.

Unsere Nichtraucher Fernreisebusse haben folgende Sicherheits- und Komfortausstattung:

  • Zusatzbremsanlage (Retarder oder Telma)
  • Bremskraftunterstützung (ABS)
  • Überrollbügel in der Konstruktion der Reisebusse
  • Navigationssystem zur Entlastung der Fahrer
  • Klimaanlage (auch am Fahrerplatz)
  • WC/Waschraum
  • Bordküche, Minibar
  • Radio-/CA-/Tonbandanlage, Video, DVD
  • Schlafsessel mit bequemem Sitzplatzabstand, Fußstützen, Armlehne und Fahrgasttisch

4.) Wartung der Busse

Ein Bus wird wesentlich schärfer und öfter kontrolliert als ein PKW. Alle unsere Fahrzeuge müssen einmal pro Jahr zur Hauptuntersuchung. Zudem wird in den ersten 12 Monaten nach Neuzulassung eine Sicherheitsprüfung durchgeführt. Im zweiten und dritten Zulassungsjahr findet diese Untersuchung halbjährlich statt. Ab dem vierten Zulassungsjahr werden die Fahrzeuge dann sogar alle drei Monate gründlich überprüft. Hinzu kommen die regelmäßigen Extrakontrollen der Bremssysteme.
Wie auch Flug- und Schienenfahrzeuge benötigen selbst neue Reisebusse ständige, erstklassige Pflege und Wartung. Neben den gesetzlichen vorgeschriebenen Sicherheitsuntersuchungen überprüfen wir so unsere Busse zusätzlich nach jeder Reise. Dabei wollen wir uns nicht nur auf Werkstatttermine bei externen Werkstätten verlassen und lassen auch nicht „irgendeinen“ an unserem Bus werken, sondern führen mit unserer Werkstatt regelmäßige Überprüfungen durch.

Busreisen ist Vertrauenssache – Vertrauen für das Unternehmen und letztendlich auch Vertrauen in jede Person, die für die erfolgreiche Reise verantwortlich ist.

Schon mal nachgedacht?
„Es gibt fast nichts auf der Welt, was man nicht ein wenig schlechter machen und billiger verkaufen könnte. Wer immer auf den Preis achtet, wird zu Recht Opfer solcher Geschäftspraktiken.
Es ist nicht klug, zuviel für etwas zu bezahlen. Aber auch genauso unklug, zuwenig für etwas zu bezahlen.
Wenn Sie zuviel für etwas bezahlen, verlieren Sie etwas Geld – mehr nicht. Wenn Sie dagegen zuwenig für etwas bezahlen, verlieren Sie vielleicht alles!
Die Marktgrenzen verbieten es, dass man für wenig Geld viel Leistung erhält – das ist unmöglich. Kauft man vom billigsten Anbieter, muss man für den eventuellen Ärger etwas Geld zurücklegen.
Und wenn man das tut, hat man auch genug Geld, um etwas Besseres / Sichereres zu kaufen.“
John Ruskin, britischer Sozialphilosoph (1819 – 1900)

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